Der Uberti Cattlemann mit Birdheadgriff

Der Film Maverick ist eine augenzwinkernde Hommage an klassische Western und basiert auf der gleichnamigen Fernsehserie der 1950er-Jahre. Regie führte Richard Donner, das Drehbuch stammt von William Goldman. Im Mittelpunkt steht der Pokerspieler Bret Maverick, gespielt von Mel Gibson, der sich auf ein großes Turnier auf einem Dampfschiff vorbereitet – doch der Weg zum Spieltisch ist gespickt mit Betrug, Überfällen und doppeltem Spiel.
An seiner Seite – und zugleich immer wieder gegen ihn – steht die gerissene Trickbetrügerin Annabelle Bransford, gespielt von Jodie Foster. Zwischen den beiden entwickelt sich ein ständiges Wechselspiel aus Anziehung, Misstrauen und Witz.

Dritte Hauptfigur ist Marshal Zane Cooper, verkörpert von James Garner, der nicht nur als Gesetzeshüter auftritt, sondern auch ein überraschendes Geheimnis mit sich trägt, welches sich in der Schlussszene auf äußerst unterhaltsame Weise offenbart.
Maverick verbindet klassische Western-Elemente mit Humor, modernen Dialogen und einem Ensemble, das sichtlich Spaß an der Rollenverteilung hat. Der Film lebt von pointierten Wortgefechten, überraschenden Wendungen und einem selbstironischen Blick auf das Genre – ganz im Stil einer modernen Westernkomödie.
Unser “ Hauptdarsteller“ kommt mal wieder aus dem Hause Uberti und trägt den Namen “ Cattlemann Birdhead“


Das Ungewöhnliche Design des Vogelkopfes kommt eigentlich erst in den sopäteren Modellen des Colt Lightning zum Tragen. Aber offenbar hat unser Revolverheld sich das anfertigen lassen was für ihn gut passt.

Dieser kleine Vogelkopf spielt in der Schlusszene eine entscheidende Rolle. Der Bösewicht „Angel“ gespielt von Alfred Molina wird von Maverick im Poker fair besiegt. Dieser lässt jedoch einen Double Derringer aus seinem Ärmel schnellen und zielt auf ihn . Marshal Cooper steht hinter diesem und greift zum Remington um den Bösewicht auszuschalten. Zeitgleich machen Angels Männer jedoch Anstalten ebenfalls in den Kamof einzugreifen. Dies wird von Maverick verhindert. Er greift blitzschnell hinter sich in das Holster des Marshal Cooper und zieht den Birhead Revolver schneller als seine Gegner reagieren können.
Ende Gut- alles gut?
Tja man könnte es meinen, aber leider spielt der Marshal ein doppeltes Spiel und stielt das Preisgeld.
Die Auflösung kommt erst in der Schlusszene als Maverick und der Marshall in zwei badewannen nebeneinander liegen und sich über ihren Coup freuen. Jetzt kommt erst ans Licht, dass sie Vater und Sohn sind. Gerade als man denkt das Ende erreicht zu haben taucht Anabelle Bransford und beraubt die Räuber ihrer Beute.
Doch auch hier bleibt das Ende offen. Der Zuschauer kann sich nun die weitere Jagd um die Beute vorstellen.

Ich persönlich glaube dieser Film hat mit seinem Charme die Westernfilme der 90er geprägt und wieder das Publikum zurück zu dem spannenden Thema geführt. Noch spannender ist, wenn man Waffen die bei diesen Filmen verwendet wurden tatsächlich in Händen halten kann. Wie den Uberti Cattlemann Birdhead.


Interessantes Gerät – muss irgendwie an einen Tukan denken. Wie liegt der denn in der Hand, im Vergleich zu konventionelleren Griffen?
Hallo Thor,
ja das Ding liegt besser in der Hand als man glaubt. Ich persönlich empfinde es als sehr angenehm, da bei konventionellen Griffen mein kleiner Finger gern unter den Griff rutscht, was hier nicht so einfach passiert.
Beste Grüße